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Neues aus dem Institut

Nanobauteile nach Maß

  • 13 August 2013

Nanostrukturen lassen sich mit einer präzisen und effizienten Methode in vielfältigen Formen und Materialkombinationen herstellen

Nanomaschinen nehmen den Weg von der Vision zur Wirklichkeit, und Forscher des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart helfen ihnen dabei jetzt einen guten Schritt voran. Sie haben eine Methode entwickelt, Materialen mit sehr unterschiedlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften zu vielfältigen Nanostrukturen mit ungewöhnlichen Formen zu kombinieren. Auf einer gekühlten und drehbaren Scheibe züchteten die Wissenschaftler um Peer Fischer aus dem Dampf der Komponenten unter anderem Antennen für sichtbares Licht. Das Verfahren präpariert die Strukturen nicht nur exakter als bisherige Methoden, mit ihm lassen sich in kurzer Zeit parallel auch mehrere Milliarden Nanoelemente produzieren.

Peer Fischer Andrew Mark


Der Mahlgrad macht‘s

  • 22 July 2013

In Nanomaterialien ändert sich die Struktur der einzelnen Kristalle mit der Korngröße

Die Eigenschaften mancher Nanomaterialien könnten sich künftig leichter vorhersagen lassen. Wissenschaftler des Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart haben Metalle schrittweise zu immer feineren Pulvern zermahlen und einen detaillierten Katalog aufgestellt, wie sich die Struktur der Metallkörner in Abhängigkeit von deren Größe ändert. Demnach schrumpfen die Kristallgitter zunächst, dehnen sich unterhalb einer gewissen Schwelle aber wieder aus. Die Anordnung und Abstände der Atome entscheiden über zahlreiche Eigenschaften eines Materials. Wenn es möglich ist, Kristallgitter abhängig von der Teilchengröße genau zu charakterisieren, dürfte sich daher auch genauer berechnen lassen, wie sich Nanopartikel einer bestimmten Größe verhalten.


Alfried Krupp-Förderpreis für Prof. Dr. Karsten Borgwardt

  • 02 July 2013

Tübinger Forscher für Analyse großer Mengen biologischer Daten geehrt

Der mit 1 Mio. Euro dotierte Alfried Krupp-Förderpreis zeichnet in diesem Jahr die herausragenden Leistungen des Tübinger Wissenschaftlers Prof. Dr. Karsten Borgwardt aus. Der 32-Jährige leitet seit fünf Jahren eine Forschungsgruppe an den Max-Planck-Instituten für Entwicklungsbiologie und für Intelligente Systeme. Vor zwei Jahren wurde Borgwardt zusätzlich zum Professor für „Data Mining in den Lebenswissenschaften“ an der Universität Tübingen ernannt.


StEM Gewinner 2012 EMS Outstanding Paper Award

  • 17 April 2013

StEM gewinnt Preis der European Microscopy Society in der Kategorie Materials Science

Autor: Dr.Wilfried Sigle, StEM, Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme “Toroidal Plasmonic Eigenmodes in Oligomer Nanocavities for the Visible” B. Ögüt, N. Talebi, R. Vogelgesang, W. Sigle, and PA van Aken Max Planck Institute for Intelligent Systems, Stuttgart Center for Electron Microscopy, Heisenbergstr. 3, 70569 Stuttgart, Germany


Keramik zum Falten

  • 27 March 2013

Eine raffinierte Nanostruktur macht ein hauchdünnes Papier aus elektrisch leitenden Vanadiumoxidfasern bruchfest und biegsam

Was Stuttgarter Forscher jetzt mit einer Keramik machen, würde gewöhnlich in einem Scherbenhaufen enden. Die Wissenschaftler haben erstmals ein Papier aus einer Vanadiumpentoxid-Keramik hergestellt, das so fest ist wie Kupfer und so biegsam, dass sie es rollen und falten können. Von üblichen Keramiken unterscheidet sich das Material zudem, weil es elektrischen Strom leitet. Die Wissenschaftler der Universität Stuttgart, des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung stellten die Keramikblätter in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützten Projekt auf denkbar einfache Weise aus leitfähigen Nanofasern von Vanadiumpentoxid her. Seine besonderen mechanischen Eigenschaften verdankt das Keramik-Papier seiner Struktur, die der von Perlmutt ähnelt. Es könnte etwa als Elektrodenmaterial in Akkus, in flachen, flexiblen Gassensoren oder Aktuatoren in künstlichen Muskeln Anwendung finden.


Ein Roboterarm lernt Dart werfen und jonglieren

  • 27 March 2013

Preis für die beste europäische Doktorarbeit 2012 in der Robotik für ehemaligen Doktorand am MPI für Intelligente Systeme

Dr. Jens Kober´s Doktorarbeit mit dem Titel: "Learning Motor Skills: From Algorithms to Robot Experiments" (Prüfung im April 2012 an der TU Darmstadt), wurde zur besten europäischen Doktorarbeit im Forschungsgebiet der Robotik gekürt. Dafür wurde Jens Kober am 20. März 2013 während des European Robotic Network-Forums EURON mit dem Georges Giralt Award ausgezeichnet. Er ist erst der vierte deutsche Robotiker, der diesen Preis entgegen nehmen durfte.


Training Immune Cells To Combat Disease

  • 05 March 2013

Immunology: Researchers trap immune cells in droplets of water in oil in hopes of reprogramming them


IEEE RAS Early Career Award for Prof. Jan Peters

  • 22 January 2013

Prestigious Award in Robotics Research for Scientist of the MPI for Intelligent Systems

Jan Peters, head of the Robotics Learning Laboratory at the Tübingen site of the Max Planck Institute for Intelligent Systems and since 2011 Professor of Intelligent Autonomous Systems at the Technical University of Darmstadt, receives the IEEE RAS Early Career Award for his contributions to robot learning.

Jan Peters


Deuterium from a quantum sieve

  • 05 December 2012

A metal-organic framework separates hydrogen isotopes more efficiently than previous methods.

In future it may be easier for chemists, biologists and physicists to obtain the ideal substance with which to clarify numerous research issues. For the first time, a team of scientists from the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Stuttgart, Jacobs University Bremen and the University of Augsburg have been able to apply a new method to separate hydrogen and its heavier isotope deuterium more efficiently than before. To this effect, they use a metal-organic framework as a quantum sieve to separate the isotopes. Deuterium serves to determine the structure of unknown substances, for example. Chemists also use it to investigate how reactions involving hydrogen proceed and thus create the basis on which to optimise the conversion. Biologists use deuterium to analyse metabolic processes, among other things.

Michael Hirscher


Deuterium aus dem Quantensieb

  • 05 December 2012

Eine metallorganische Gerüstverbindung trennt Wasserstoff-Isotope effizienter als bisherige Methoden

Chemiker, Biologen und Physiker gelangen künftig möglicherweise leichter an das Mittel der Wahl, mit dem sie zahlreiche Forschungsfragen klären können. Ein Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart, der Jacobs University Bremen und der Universität Augsburg gelang es erstmals mit einer neuen Methode, Wasserstoff und sein schweres Isotop Deuterium effizienter als bisher zu trennen. Sie nutzen dazu eine metallorganische Gerüstverbindung als Quantensieb. Deuterium dient als Hilfsmittel, um etwa die Struktur unbekannter Stoffe zu bestimmen. Mit ihm untersuchen Chemiker aber auch, wie Reaktionen ablaufen, an denen Wasserstoff beteiligt ist, und schaffen so die Basis, um die Umwandlung zu optimieren. Biologen analysieren mit Deuterium unter anderem Stoffwechselprozesse.